Chorreise

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Frohsinn Oppershofen auf erlebnisreicher Chorreise in Leipzig

Internationale Handels- und Messestadt, bedeutender Schauplatz deutscher und europäischer Geschichte sowie Kultur- und Musikhotspot - die Leipziger Stadtgeschichte ist prall gefüllt, und in der „Hall of Fame“ wimmelt es geradezu von berühmten Persönlichkeiten. Den Schwerpunkt seiner dreitägigen Chorreise legte der Frohsinn auf einen seiner Lieblingskomponisten: Johann Sebastian Bach. Natürlich sang man auch selbst – in der beeindruckenden Akustik und Architektur der modernen St.-Trinitatis-Kirche.

Chorfahrt Leizipg Bachdenkmal

Los ging es für die gut 40 TeilnehmerInnen am vergangenen Freitagmorgen mit dem Bus der Firma Launhardt Reisen. Der choreigene Bordservice hatte bestens fürs leibliche Wohl gesorgt, und nach Aufenthalt am monumentalen Völkerschlachtdenkmal konnte gleich eine geführte Rundfahrt durch die dynamische Sachsenmetropole unternommen werden. Am Samstagvormittag wurde dann die historische Innenstadt fußläufig erkundet. Vom zentral gelegenen Hotel aus ging es über Brühl, Nicolaikirchhof, Universität, Gewandhaus, Mädlerpassage mit Auerbachs Keller, Naschmarkt und Altem Rathaus zur Thomanerkirche. Die ereignisreiche Stadtgeschichte legten zwei Stadtführer authentisch dar. Gerade die Schilderung des als „Wunder von Leipzig“ bekannten Beginns der friedlichen Revolution 1989 berührte die Oppershofener sehr, haben doch viele die dramatischen Ereignisse in guter Erinnerung und die deutsche Teilung hautnah in den eigenen Familien oder im Bekanntenkreis erfahren.

Chorfahrt Leipzig Trinitas-Kirche

Eine Ahnung von Johann Sebastian Bachs 27-jähriger Tätigkeit als Thomaskantor konnte die begeisterte Reisegruppe beim Besuch zweier ansprechender Gottesdienste (Motetten) in der vollbesetzten Thomaskirche bekommen. Das Musikgenie hatte in den Anfangsjahren wöchentlich eine Kantate zu komponieren und für alle Aufführenden handschriftlich zu vervielfältigen – eine künstlerische und organisatorische Meisterleistung. Am Freitagabend brachte der seit über 800 Jahren bestehende Thomanerchor „Komm, Jesu, komm“ und am Samstagnachmittag gemeinsam mit dem weltberühmten Gewandhausorchester die Kantate „Jesu, der du meine Seele“ zu Gehör – beides unvergessliche Musikerlebnisse und zugleich Inspiration für den ambitionierten Oppershofener Laienchor. Anschließend sang der Frohsinn selbst im Abendgottesdienst der Gemeinde St. Trinitatis. Chorleiter Martin Winkler hatte den Kontakt über Propsteikantor Stephan Rommelspacher geknüpft, der an der Vleugels-Orgel gemeinsam mit dem Chor „Kyrie“ und „Agnus Dei“ aus der Missa St. Josephi 2015 (Hinderberger), „Kommt herzu, lasst uns fröhlich sein“ (Schütz) und „Wie sich ein Vater erbarmet“ aus der Motette „Singet dem Herrn“ (J. S. Bach) musizierte. Propst Gregor Giele dankte den Gästen aufs Herzlichste und gab nach dem Gottesdienst interessante Einblicke in die beeindruckende Architektur und dezente Symbolik des 2015 fertiggestellten Baus.

Wie gewohnt herrschte auch in Leipzig beste Frohsinn-Stimmung und es wurde gesungen und viel gelacht. So konnte sich beim gemeinsamen Abendessen ein überraschter wandernder Zimmermannsgeselle nicht nur über die traditionell in Versform erbetene Spende, sondern auch über ein spontanes Ständchen freuen. Anschließend tauchten viele ins lebendige Nachtleben des Barfüßergässchens ein oder vergnügten sich bis tief in die Nacht an der Hotelbar.

Chorfahrt Naumburger Dom

Am Sonntag ging es mit einem Abstecher in die Weinregion Saale-Unstrut in Richtung Heimat. In Naumburg hatte man eine Führung durch Altstadt und Dom mit den berühmten gotischen Stifterfiguren Uta und Eckehard des Naumburger Meisters gebucht. Nach dem gemeinsamen Winzerbüffet im Landesweingut Kloster Pforta an der Saale dankte man mit „Kume, kum, Gselle min“ und trat, mit vielen bewegenden Erlebnissen und Inspirationen im Gepäck, die Heimfahrt an.

Chorfahrt Leipzig Gruppenbild

 

News

  • Konzertbericht

    Samstag, 21. April 2018

    >> zum Bericht

Chorprobe

Dienstag von 20:15 bis ca. 22:00 Uhr

im Pfarrheim St. Bardo

Södeler Straße in Oppershofen

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